Radial StageBug SB-2

Spätestens beim ersten größeren Live-Event, welcher über eine PA beschallt wird, stellt sich die Frage, ob der Bassverstärker über einen s.g. DI-Out verfügt oder ob eine DI-Box genutzt werden soll. Mittlerweile ist ein DI-Out Standardausstattung (fast) aller Bassverstärker. Das war jedoch nicht immer so. Wer gerne alte Röhrenamps live spielt, der wird nicht umhin kommen, sich mit dem Thema PA-Abnahme auseinander zu setzen.

Ich bin mir sicher, dass dieses "Thema" weit hinter den Fragen "Welcher Bass, welche Effekte, welche Verstärker oder welche Boxen soll ich testen?" stehen wird. Ich bin ehrlich, ich habe lange Zeit nicht hinterfragt, wie "mein" Sound auf die PA gelangt. Erst viel später habe ich mich mehr dafür interessiert und habe einige Zeit damit verbracht, mit verschiedensten Mikrofonen zu experimentieren, bin jedoch relativ schnell wieder von der Abnahme per Mikrofon abgewichen.

Erst jetzt habe ich mich mit dem Thema "DI-Boxen" näher befasst und habe einige getestet. Ich fand es erstaunlich, wie groß die klanglichen Unterschiede dieser vermeintlich Klang-neutralen Teile sein können.

 

Die kanadische Firma Radial Engineering (gegründet 1992) steht schon lange für hochqualitativ gefertigte Studio- und Live-Helferlein. So hat sich die Radial JDI auf vielen Bühnen und in vielen Studios einen sehr guten Ruf erarbeitet und gilt quasi als "Standard" DI-Box.

2013 hat Radial gleich neun (!) neue DI-Boxen vorgestellt, die allesamt für einen speziellen Einsatzzweck konzipiert wurden. Schnell stellte sich die StageBug SB-2 als mein Favorit dar.

Details

  • Abmaße: 100 x 48 x 35 (L x B x H in mm)
  • Gewicht: 260 Gramm
  • Anschlüsse: In, Thru (Klinke), DI-Out (XLR) 

Konzept